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SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD |
Erfahrung schon seit
1987
Für Mitglieder
gesetzlicher Kostenträger
bieten wir auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V
Rehabilitationsbehandlungen
an und für
Patienten mit privater Krankenkasse werden Krankenhausbehandlungen
gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Die Klinik ist auch beihilfefähig.
Informationen zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
Gute
Nachrichten vorweg:
Laut der
Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit haben
alle
Versicherte
(also auch ältere
Patienten)
einer gesetzlichen Krankenkasse
einen Rechtsanspruch auf eine
Rehabilitation und
können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch
einen
Brief an die Aufsichtsbehörden. Dieses
Wahlrecht wurde mittlerweile auch durch Urteile von Landessozialgerichten
bestätigt
BURNING-FEET-SYNDROM
weiterer Suchbegriff:
Brennen in den Füßen
ICD10-Code: E53.9
13.
Extremitätenschmerz (Gliederschmerzen)
-----13.2
Beinschmerz
-----13.2.3
Fußschmerzen
-----12.2.3.1Restless-legs-Syndrom
-----12.2.3.2 Burning-feet-Syndrom
(=
Brennen in den Füßen, hpts.
Sohle)
Als Ursache wird beim
Burning-feet-Syndrom eine Hypovitaminose
(= Vitaminmangel)
(Pantothensäure-
(= Bestandteil des Koenzyms A),
Nicotinsäure-, Aneurinmangel
(= Vitamin B))
oder Mangel an Mineralien (z.B. Magnesium) im Gefolge von Stoffwechsel- oder
auch Ernährungsstörungen vermutet.
Die mikroskopische Gewebeuntersuchung zeigt gefäßbedingte anoxämische
(= durch Sauerstoffmangel
hervorgerufene), periphere
(= außerhalb von Hirn oder
Rücken
mark vorkommende)
Nervenschädigungen.
Das Burning-feet-Syndrom ist gekennzeichnet durch nächtliche (bei Bettwärme auftretende, durch Kühlung linderbare) Anfälle schmerzhaften Brennen s in den Füßen, evtl. begleitet mit vegetativen und trophischen Störungen (z.B. örtliche Schweißbildung bzw. Hautschuppung), Muskelverspannung und Nerven reizzuständen.
Zur Behandlung können Antikonvulsiva (= Mittel gegen die Fallsucht, u.a. auch beim Burning-feet-Syndrom bzw. bei einem Brennen in den Füßen hilfreich) gegeben werden (Carbamazepin, Gabapentin, Pregabalin). Auch kann eine Substitutionstherapie (= Behandlung durch künstliche Zufuhr dem Körper normalerweise zur Verfügung stehender Substanzen) der oben aufgeführten Stoffe versucht werden, leider sind die Erfolge damit eher mäßig.
Differentialdiagnostisch
(= welche Krankheiten außer
Burning-feet-Syndrom bei
Fußschmerzen sonst noch in Frage kommen)
ist die
Erythromelalgie (auch als
Erythralgie,
Erythermalgie oder
Erythrothermalgie
bezeichnet) von Bedeutung, gekennzeichnet durch
bren
nende, oft schmerzhafte
Sensationen im Bereich der
Fü ße, aber auch
Hände.
Wärme verstärkt die Beschwerden. Die
Schmerz
bereiche sind häufig gerötet, teilweise aber auch zyanotisch
(= bläulich verfärbt),
was dann zu einer Verwechslung mit der
Raynaud Krankheit (auch als
Morbus Raynaud oder
Raynaud Syndrom
bezeichnet) führen kann.
Man unterscheidet die primäre
(= als eigenständige Erkrankung)
und sekundäre, symptomatische
(= als Folge einer anderen
Erkrankung) Form. Sekundär kann die
Erkrankung bei Bluthochdruck, Schwermetallvergiftung und Polycythaemia vera
(= krankhaft
vermehrte rote Blutkörperchen)
auftreten.
Des weiteren wäre differentialdiagnostisch (= welche Krankheiten außer Burning-feet-Syndrom sonst noch in Frage kommen) noch das Restless legs-Syndrom (= unruhige Beine) (Wittmaak-Ekbom Syndrom) zu nennen, gekennzeichnet durch intermittierend (= zeitweilig auftretende), paroxysmal (= attackenförmig) auftretende schmerzhafte Empfindungen (Parästhesien und Dysästhesien) in den Beinen, verbunden mit Bewegung sunruhe, vor allem nachts bzw. im Liegen. Häufig ist hauptsächlich die Unterschenkel außenseite betroffen.
Ein Brennen in den Füßen kann auch ein Symptom (= Krankheitszeichen) der Polyneuropathie sein.
Auch bei der
Lyme-Borreliose bzw.
Borreliose kann es
zu einem Brennen in den Füßen kommen.
Beim
Burning-feet-Syndrom,
aber auch bei
Schmerzen aufgrund
einer
Erythromelalgie helfen oft wiederholte
Blockaden der
Nn. ischiadici
(=
Ischias
nerven) mit einem lang
wirkenden
Lokalanästhetikum (z.B. Bupivacain, Ropivacain)
(=
örtliche Betäubungsmittel).
Optimal ist diese Behandlung in Form einer kontinuierlichen Blockade mit
Katheter* was aber einen stationären Aufenthalt erfordert.
* Bei der sog.
kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird vorübergehend (z.B. für 10-14
Tage) ein dünner Kunststoffschlauch
dicht an
Nerven
geflechte bzw. den betroffenen
Nerven
eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle
hindurch, es muß also nicht "aufgeschnitten" werden. In der Folge wird über
diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen
Dosis, das
Lokalanästhetikum
(=
örtliches Betäubungsmittel)
völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des
örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe
angeschlossen werden. Das örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung
so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der
Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen
möglich bleiben. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche
Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser
Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen
Nerven
betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert.
Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei
Schmerzen, die auf
eine verminderte Blutversorgung, auf entzündliche oder auch degenerative
Prozesse zurückzuführen sind, hilfreich ist. Eine gute Durchblutung optimiert
auch den Stoffwechsel eines gestörten oder geschädigten Nervs.
Nach neueren Erkenntnissen kann diese intensive Blockadetherapie auch das sog.
Schmerzgedächtnis löschen, auch bei einem ständigen Brennen in den Füßen.
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken).
Viele gute Gründe sprechen für eine stationäre Behandlung in der SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD, so z.B.:
Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten. Zu weiteren Informationen (Behandlungsformen, Beantragung der Kostenübernahme bei den verschiedenen Kostenträgern, Schmerzambulanz usw.) gelangen Sie hier: http://www.schmerz.com/konzept-und-kostentraeger (einfach anklicken).
Wenn Sie weitere Fragen haben, schicken Sie uns einfach ein kurzes Mail: schmerz@schmerz.com. Wir antworten prompt.
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Tel.: +49 (0) 7931 - 545-0
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Sie wollen mit einem erfahrenen Schmerzarzt sprechen? Kein Problem, einfach jeweils an einem Mittwoch zwischen 13.00 und 14 Uhr oder Donnerstag zwischen 13.00 und 15.00 Uhr die Tel.-Nr. 07931-5450 anwählen (keine extra Gebühren).
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Aktualisiert:>22.10.2009</>
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